Wissenschaftlicher Hintergrund

Minderung von Emissionen

Emissionen

Nur wenn die Emissionen von Treibhausgasen in der Energieproduktion stark verringert werden, ist der Klimawandel zu begrenzen. Zwar besteht noch kein übereinstimmendes Ziel für die Reduktion, doch gehen Experten davon aus, dass die Emissionen am Ende dieses Jahrhunderts möglichst unter 20 Prozent des heutigen Ausstoßes an Treibhausgasen liegen sollten. Eine solche Reduktion ist nicht allein dadurch zu erreichen, dass die gängigen Technologien zur Energieproduktion verbessert werden. Vielmehr gilt es, erneuerbare Energien – wie die Stromgewinnung aus Wind, Sonne und schnell nachwachsender Biomasse – zum Einsatz zu bringen. Diese Art der Energieproduktion wird in Keep Cool durch grüne Fabriken symbolisiert. Eine echte Minderung von Emissionen können die Spieler bei Keep Cool allerdings nur durch den Abriss schwarzer Fabriken erreichen.

Emissionen senken

Eine gegenwärtig viel diskutierte Option, die Emissionen zu senken, ist die so genannte Kohlenstoffsequestrierung. Darunter werden all jene Vorhaben verstanden, die Kohlendioxid in großem Umfang binden, etwa durch Aufforstung, durch die Einlagerung in geologischen Formationen wie in aufgelassenen Erdöl- und Erdgasfeldern oder durch die Speicherung im tiefen Ozean. Von diesen Optionen wird in Keep Cool nur die Aufforstung durch den Entwicklungsländerbonus berücksichtigt. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung „Globale Umweltveränderungen“ hat vorgeschlagen, als „Brückenschlag“ insgesamt etwa 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff auf diese Weise „wegzusperren“ – das entspricht ungefähr den Emissionen des 20. Jahrhunderts. Allerdings bergen diese Vorhaben auch Risiken, die noch weiter erforscht werden müssen.