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Das „ewige Eis“ beginnt zu schmelzen

In Gebieten, in denen die Temperatur über mehrere Jahre unter 0 Grad Celsius gelegen hat bzw. liegt, bildet sich dauerhaft gefrorener Boden, der so genannte Permafrost – beinahe ein Viertel der Erdoberfläche besteht aus solchen Böden. In Alaska, Sibirien und Kanada befinden sich gar Regionen, die seit Jahrtausenden vereist sind und diese reagieren sehr empfindlich auf den Klimawandel. So spricht man schon darüber, dass die Erdewärmung das „ewige Eis“ in West-Sibirien schmelzen lässt. Obwohl sich diese Permafrostschmelze noch in den Anfängen befindet, sind die Sorgen groß: Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, drohen dramatische Folgen. Der Grund dafür liegt darin, dass in den auftauenden Böden gigantische Mengen von Treibhausgasen stecken. Werden diese freigesetzt, könnte sich der Klimawandel und somit die globale Erwärmung erheblich beschleunigen.

Risse im Asphalt und versunkene Häuser

Durch das Auftauen der Permafrostböden entsteht jedoch noch eine weitere Gefahr:
Die vormals gefrorenen Böden können an Stabilität verlieren und sich zu sumpfartigen Gebieten entwickeln – darauf gebaute Straßen, Häuser, Fabriken usw. drohen einzustürzen oder teilweise in den instabilen Böden zu versinken. Hohe Kosten für Umsiedlungen, Abrisse und Neubauten wären die Folge.

Links

Folgen des Klimawandels für Eis und Schnee
Unter dem Punkt „Permafrost“ könnt Ihr unter anderem erfahren, wo sich Permafrostgebiete befinden und welche Gefahren vom Auftauen des Permafrosts ausgehen.

„Klimagefahr durch tauenden Permafrost?“
Hier informiert das Umweltbundesamt ausführlich über die Probleme, die mit dem Auftauen des Permafrosts verbunden sind.

„Neue Gefahr für das Weltklima“
Auf dieser Seite findet Ihr einen einführenden Artikel zur Thematik des Permafosts.