Ereigniskarten

Dürre

Dürrekatastrophen in Afrika und Asien

Viele Länder südlich der Sahara und in Südasien sind von Dürren bedroht. Wenn es immer weniger regnet und das vorhandene Wasser aufgrund steigender Temperaturen stärker verdunstet als sonst, leiden diese Gebiete unter Trockenheit. In besonders heftigen und länger andauernden Fällen spricht man von so genannten Dürreperioden. Am schlimmsten ist hierbei, dass die Wasserbestände knapp werden. Wenn der Grundwasserspiegel sinkt, sich die Wasserbestände verringern und es immer weniger „sauberes“ Trinkwasser gibt, kann es zu Ernteausfällen, Hungersnöten und der Verbreitung von Krankheiten kommen.

Dürren und Klimawandel

Dürregefährdete Regionen müssen im langjährigen Mittel nicht immer niederschlagsarm sein. Während sich in Europa die Regenmengen von Jahr zu Jahr weitgehend gleichen, gibt es in anderen Regionen viel stärkere Schwankungen. Die globale Erwärmung führt nicht nur zur stärkerer Verdunstung in bereits sehr trockenen Gebieten, sondern kann solche Schwankungen auch regional verstärken. Dürren werden somit häufiger. Gegebenenfalls sind umfangreichere Investitionen in Bewässerungskanäle und Wasserspeicher als bisher notwendig, um die Folgen im Griff zu behalten – ganz davon abgesehen: Viele Entwicklungsländer haben im Bereich Bewässerung ohnehin einen großen Nachholbedarf.

 

Links


-         Wetterextreme und Klimawandel
Auf dieser Seite des Hamburger Bildungsservers findet Ihr umfangreiche Informationen zu einer Vielzahl von Extremereignissen.

-         „Wenn das Land vertrocknet“
Wie entstehen Dürren und wo treten sie auf? Die Bundeszentrale für politische Bildung versucht aufzuklären.

-         „Angst vor der großen Dürre“
Ein Artikel zum Thema in „Die Zeit“