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Anpassung an den Klimawandel

Anpassung an den Klimawandel

Unter dem Begriff der Anpassung werden seit einigen Jahren verstärkt Maßnahmen untersucht, mit denen die Folgen des Klimawandels abgemildert werden können – in Keep Cool Online wird dies durch die Schutzstufen symbolisiert. Nach derartigen Lösungen muss gesucht werden, da einige Klimafolgen aufgrund der Trägheit des Klimasystems nicht mehr vermieden werden können. Die Möglichkeiten einer solchen Anpassung sind vielfältig. Zu den direkten, meist technischen Maßnahmen zählen beispielsweise:

  • Die Erhöhung der Deiche und Schaffung von Überflutungsflächen, um die Gefahren eines Hochwassers zu verringern
  • Der Bau von Zisternen und neuen Tiefbrunnen – zur Vermeidung von Wassermangel
  • Der Verzicht von Neubauten in unmittelbarer Küstennähe oder in Gebieten die von Stürmen bedroht sind

Wenn es um Anpassung geht, sind neben den technischen Möglichkeiten vor allem die Menschen gefragt – letztlich sind sie es, die die Folgen der globalen Umweltveränderungen bewältigen müssen. Die Forschung hierzu steckt noch in den Anfängen. Doch Erfahrungen aus anderen Bereichen zeigen, dass Wissen und Bildung, die technische und finanzielle Ausstattung sowie die Möglichkeiten, kooperativ zu handeln, wichtige Bestandteile einer Anpassung sein können.

Zu langes Zögern wird teuer

Es ist zu erwarten, dass die Kosten für die technischen Anpassungsmaßnahmen mit zunehmender Klimaerwärmung steigen. Deiche können auch nicht unbegrenzt erhöht werden. Beispielsweise kosten kleinere Wasserauffangbecken deutlich weniger als Großprojekte, die darüber hinaus auch noch unerwünschte ökologische und soziale Folgen mit sich bringen können. Dieser Effekt wird in Keep Cool Online dadurch berücksichtigt, dass die Schutzstufen immer teurer werden.

Links

Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung
Auf dieser Seite erfahrt Ihr, was das Umweltbundesamt momentan hinsichtlich der Anpassungsforschung unternimmt.

Das Adaptation-Wiki
Hier findet Ihr zahlreiche Hinweise darauf, wie internationale Anpassungsprojekte aussehen – allerdings braucht Ihr gute Englischkenntnisse.